Impotentia generandi
Zeugungsunfähigkeit.
Impotentia coeundi
Unfähigkeit des Mannes, den Koitus durchzuführen > Erektile Dysfunktion
Imbezillität
mittelgradige Intelligenzminderung: 35 - 49 IQ (früher: mittlerer Grad von Schwachsinn)
Illusion
Wahrnehmungstäuschung in Form von Um- und Fehldeutung von Sinneseindrücken, es handelt sich um verfälschte wirkliche Wahrnehmungen (z.B. Baumstamm wird als Gestalt interpretiert) Vorkommen bei Ermüdungszustand, bei Schizophrenie.
Idiotie (Intelligenzminderung von 0-19)
Schwerster Grad intellektueller Behinderung (angeborener Schwachsinn). Es besteht Bildungsunfähigkeit, Sprache wird nicht erlernt etc.
Idiopathisch
Selbstständig, von sich aus entstehende Krankheit.
Idiografisch
Das Einmalige betreffend.
Identifikation
Ein (unbewusster) Vorgang, durch welchen man jemand anderem ähnlich sein möchte.
Ideenflucht
Formale Denkstörung, gekennzeichnet durch vermehrten Zustrom an Denkinhalten, ständig wechselndes Denkziel, Verlust des Denkziels. Betroffene sind nicht in der Lage, längere Gedankengänge zu Ende zu führen, da sie ständig neuen Assoziationen und Einfällen nachgehen. Das Ziel eines Gesprächs wechselt ständig oder geht verloren. Vorkommen z.B. bei Manie.
Ich-Störungen
Störungen der Meinhaftigkeit des Erlebens sowie Störungen der Ich-Umwelt-Grenzen; Grenzen zwischen dem Ich und der Umgebung werden fließend und sind für den Patienten nicht mehr klar abgrenzbar.

