Konvulsion
Schüttelkrampf; Krampf mit schüttelnden Bewegungen eines Gliedes oder des ganzen Körpers
Konversion
Psychischer Konflikt wird in einem körperlichen Syndrom ausgedrückt; Umwandlung; Bezeichnung für die Umsetzung eines seelischen Konflikts in körperliche Symptome, ohne dass ein organischer Befund dafür vorliegt. Auf diese Weise kommen die Symptome des Konflikts in symbolischer Form zum Ausdruck, und die Psyche wird dabei gleichzeitig entlastet.
Kontingenzmanagement
Eine allgemeine Behandlungsstrategie zur Verhaltensänderung, wobei die Konsequenzen des Verhaltens verändert werden.
Kontingenzen
bei der Verstärkung. Eine zuverlässige Beziehung zwischen einer Reaktion und den dadurch hervorgerufenen Änderungen in der Umwelt.
Kontamination
Verschmelzung nicht zusammenpassender sprachlicher Elemente zu sinnlosen Wörtern (z.B. bei Schizophrenen); logisch unvereinbare Bedeutungen werden miteinander verquickt
Kongruent
Übereinstimmend, deckungsgleich; Begriff aus der Gesprächspsychotherapie (GT). Carl Rogers, der Begründer der GT, formulierte drei Therapeutenvariablen, die notwendige und hinreichende Bedingungen für einen erfolgreichen Therapieverlauf sind: Empathie (einfühlendes Verstehen), Wertschätzung (Akzeptanz) und Kongruenz (Echtheit).
Konfabulation
Durch Erinnerungslücken bedingte Darstellung vermeintlicher erlebter Vorgänge (symptomatisch bei bestimmten Gehirnerkrankungen z. B. bei Korsakow Syndrom): Patient füllt Erinnerungslücken mit eigenen Phantasien, die er für real hält; erfundene Erlebnisse als selbst erlebt darstellen.
Konditionierung
Die Art und Weise, wie Ereignisse, Stimuli und Verhalten miteinander assoziiert werden.
Konditionierter Stimulus (CS)
Beim klassischen Konditionieren ein zuvor neutraler Stimulus, der nun eine konditionierte Reaktion auslöst.
Konditionierte Verstärker
Im Rahmen des klassischen Konditionierens werden aus zuvor neutralen Stimuli nun Verstärker.

