Konfabulation
Durch Erinnerungslücken bedingte Darstellung vermeintlicher erlebter Vorgänge (symptomatisch bei bestimmten Gehirnerkrankungen z. B. bei Korsakow Syndrom): Patient füllt Erinnerungslücken mit eigenen Phantasien, die er für real hält; erfundene Erlebnisse als selbst erlebt darstellen.
Konditionierung
Die Art und Weise, wie Ereignisse, Stimuli und Verhalten miteinander assoziiert werden.
Konditionierter Stimulus (CS)
Beim klassischen Konditionieren ein zuvor neutraler Stimulus, der nun eine konditionierte Reaktion auslöst.
Konditionierte Verstärker
Im Rahmen des klassischen Konditionierens werden aus zuvor neutralen Stimuli nun Verstärker.
Konditionierte Reaktion (CR)
Beim klassischen Konditionieren eine Reaktion, die durch einen zuvor neutralen Stimulus ausgelöst wird. Die konditionierte Reaktion erfolgt als Ergebnis einer Paarung des neutralen Stimulus mit einem unkonditionierten Stimulus.
Konditionieren
Bedingen, in den gewünschten Zustand bringen; das Ausbilden bestimmter Reaktionen, wobei eine Reaktion auch dann eintritt, wenn anstelle des ursprünglichen Auslösereizes ein zunächst neutraler Reiz tritt
Komorbiditäten
Das Vorhandensein von mehr als einer Störung zum gleichen Zeitpunk
Koma
Form der Bewusstseinsminderung. Patient ist bewusstlos, nicht weckbar.
Kognitive Verhaltensmodifikakation
Ein therapeutischer Ansatz, der den kognitiven Schwerpunkt der Rolle von Gedanken und Einstellungen bei der Beeinflussung von Motivation und Verhaltensweisen betont und diesen mit dem behavioristischen Fokus auf Verhaltensänderungen, die durch Modifikation von Verstärkungskontingenzen erfolgen, kombiniert.
Kognitive Therapie
Eine psychotherapeutische Behandlungsform, die versucht, Gefühle und Verhaltensweisen dadurch zu ändern, dass sie auf das Denken und die Wahrnehmung wichtiger Lebensereignisse des Klienten Einfluss nimmt.

