Akoasmen
Akustische Halluzinationen in Form von ungestalteten akustischen Wahrnehmungen (z.B. Rauschen, Summen, Pfeifen, Klopfen) bei Schizophrenie, epileptischer Aura oder symptomatischer Psychose.
Akinese
Verarmung der Bewegungsabläufe bis hin zur Bewegungslosigkeit, Bewegungsstarre. Verminderte oder fehlende Bewegung des Rumpfes, der Extremitäten sowie der Gesichtsmuskulatur.
Akathisie
Bewegungsdrang, Unfähigkeit zu ruhigem Sitzenbleiben.
Alkalkulie
Rechenschwäche (z.B. Gerstmann-Syndrom oder Aphasie), Unfähigkeit, trotz erhaltener Intelligenz auch einfachste Rechenaufgaben zu lösen.
Agrammatismus
Zerstörter Satzbau, der grammatische Zusammenhang wird aufgegeben.
Agoraphobie
Eine extreme Angst vor öffentlichen Plätzen oder großen Räumen, wo ein Rückzug oder eine Flucht nur schwer möglich oder peinlich wäre. Platzangst – Angst vor allen Situationen, die ungewohnt sind oder außerhalb der bekannten Umgebung des Betroffenen liegen.
Agnosie
Trotz intakter Sinnesorgane wird Wahrgenommenes nicht erkannt. – Akustische Agnosie: „Seelentaubheit“, d.h. die Unfähigkeit, Gehörwahrnehmungen mit dem akustischen Erinnerungsgut zu identifizieren. – Visuelle Agnosie: die „Seelenblindheit”, d.h. die Unfähigkeit Sichtwahrnehmungen mit dem optischen Erinnerungsgut zu identifizieren. – Taktile Agnosie: die Unfähigkeit, Objekte in ihrer stofflichen Qualität oder in ihrer mehrdimensionalen räumlichen Struktur zu erkennen.
Agitiert
Unruhig, nervös, „innerlich vibrierend“ (z.B. bei agitierter Depression).
Agitation
Innere Unruhe, Bewegungsdrang.
Aggression
Verhalten, das einem anderen Individuum psychischen oder körperlichen Schaden zufügt.

