Antidepressiva
Arzneimittel gegen Depressionen, aber auch bestimmte Angst- und Zwangsstörungen.
Anpassungsstörung
Gestörter Anpassungsprozess nach einer einschneidenden Lebensveränderung oder nach belastenden Lebensereignissen mit unterschiedlichen affektiven Symptomen und sozialer Beeinträchtigung. Alte Bezeichnung für Störungen mit vorwiegend sozial schädlichen Verhaltensweisen.
antereograd
Die Zeitspanne nach einem psychischen Erlebnis oder Hirntrauma betreffend (z.B. antereograde Amnesie).
Anreize
Externale Reize oder Belohnungen, die Verhalten motivieren, obwohl sie nicht in direktem Bezug zu einem biologischen Bedürfnis stehen.
Anorgasmie
Fehlender Orgasmus beim Geschlechtsakt.
Anorexia nervosa (Anorexie)
Essstörung, bei der Gewicht einer Person unterhalb einer Grenze von 85 Prozent des erwarteten Normalgewichts liegt und sie dennoch ihr Essverhalten kontrolliert, da sie sich selbst als übergewichtig wahrnimmt. Magersucht, Nahrungsverweigerung aus psychischer Ursache; psychosomatische Erkrankung.
Angiopathie
Oberbegriff für Gefäßerkrankungen (z.B. Arterio-, Veno-, Lymphangio-, Makroangio- Mikroangio-, Angioorganopathie).
Anhedonie
Verlust an Lebensfreude; Lustlosigkeit.
Angststörung
Psychische Störungen, die durch Erregungs- und Spannungszustände gekennzeichnet sind, verbunden mit Gefühl intensiver Angst ohne erkennbaren Auslöser.
Angstneurose
Nach S. Freud ein neurotisches Bild mit Angst als Hauptsymptom.

