Basisebene
Die Ebene der Kategorisierung, die am schnellsten aus dem Gedächtnis abgerufen und am effizientesten genutzt werden kann.
Basilarmembran
Eine Membran in der Cochlea; wird sie in Bewegung versetzt, dann stimuliert sie Haarzellen, welche die neuronalen Effekte der auditiven Stimulation erzeugen.
Barbiturate
Psychopharmaka: Derivat der Barbitursäure; ihr Wirkungsspektrum umfasst: – Angstlösende (anxiolytische) Wirkung – Schlaffördernde (sedativ-hypnotische) Wirkung – Muskelentspannende (muskelrelaxierende) Wirkung – Krampflösende (antikonvulsive) Wirkung – Emotional-entspannende Wirkung.
Axon
Die ausgedehnte Faser eines Neurons, über die Nervenimpulse vom Soma zu den Endknöpfchen wandern.
Avitaminose
Vitaminmangelkrankheit; schwere Form des Vitaminmangels durch ungenügende Zufuhr bei Unterernährung oder falscher Ernährung; weitere Ursachen können eine ge-/zerstörte Darmflora (z.B. durch Antibiotika) oder eine Störung des Resorption sein.
Aversionstherapie
Eine Form der Verhaltenstherapie, die bei Personen zum Einsatz kommt, welche sich von schädigenden Reizen angezogen fühlen; ein attraktiver Reiz wird mit einem schmerzhaften oder unangenehmen Reiz gepaart, um eine negative Reaktion auf den Zielreiz auszulösen.
Autonomes Nervensystem (ANS)
Der Teil des peripheren Nervensystems, der die unwillkürlichen motorischen Reaktionen des Körpers kontrolliert, indem er die sensorischen Rezeptoren mit dem Zentralnervensystem (ZNS) und das ZNS mit den glatten Muskeln, Herzmuskeln und Drüsen verbindet.
Automutilation
Selbstverletzung.
Automatismen
Der Patient führt automatische Handlungen aus, die er selbst nicht als von ihm intendiert empfindet.
Automatische Prozesse
Prozesse, die keine Aufmerksamkeit erfordern; sie können häufig ohne wechselseitige Störung zusammen mit anderen Prozessen ausgeführt werden.

