Zwangsstörung
Psychische Störung, die durch Zwangsgedanken – Ideen, Bilder oder Impulse, die trotz der Versuche der betroffenen Person, sie zu unterdrücken, immer wieder auftreten oder beständig vorhanden sind – oder durch Zwangshandlungen – wiederkehrende, zweckorientierte Handlungen, die in ritualisierter Form oder entsprechend spezifischer Regeln wiederholt werden – gekennzeichnet ist.
Zwangsimpulse
Zwanghaft sich gegen den Willen durchsetzen wollende Handlungsimpulse.
Zwangshandlungen
Zwanghaft gegen oder ohne den Willen ausgeführte Handlungen. Bei dem Versuch, diese zu unterlassen, treten massive innere Anspannung und Angst auf.
Zwangsgedanken
Zwanghaft sich immer wieder aufdrängende, jedoch als unsinnig erkannte Denkinhalte.
Zwang
Gedanken oder Handlungen, die sich immer wieder aufdrängten oder wiederholt werden müssen, obwohl der Patient erkennt, dass sie unsinnig sind.
Zoophobie
Phobische Angst vor Tieren.
Zoenästhesie
Körperhalluzinationen; Bsp. Würmerkribbeln im Bauch als Zeichen der inneren Verfaulung.
Zirkardianischer Rhythmus
Ein beständiges Muster zyklischer Köperaktivitäten, das gewöhnlich 24 bis 25 Stunden umfasst und von einer inneren biologischen Uhr festgelegt ist.
zirkardian
Eine 24-Stunden-Rhythmus-Periodik aufweisend.
Zerfahrenheit
Sprunghafter, dissoziierter Gedankengang, bei dem die logischen und assoziativen Verknüpfungen fehlen (auch als Inkohärenz bezeichnet).

