Psychose
Ätiologisch betrachtet eine psychische Störung aufgrund einer somatischen Erkrankung, die bekannt ist (exogene oder körperlich begründbare Psychose) oder angenommen werden muss, aber noch nicht nachweisbar ist (endogene Psychose). Phänomenologisch betrachtet die Gesamtheit psychischer Störungen, die die Ich-Funktionen, die Sinn-Kontinuität, den Realitätsbezug und produktive Symptombildungen betreffen.
Psychoreaktiv
Das Beschwerdebild entsteht als Antwort auf äußere Erlebnisse.
Psychopharmakologie
Der Bereich der Psychologie, welcher sich mit der Wirkung von Medikamenten auf das Verhalten beschäftigt.
Psychopathie
Persönlichkeitsstörung, Soziopathie, Abnormität des Persönlichkeit, die sich störend auf das soziale Leben auswirkt.
Psychoneuroimmunologie
Das Forschungsgebiet, das Interaktionen zwischen psychologischen Prozessen, wie beispielsweise Stressreaktionen, und Funktionen des Immunsystems untersucht.
Psychomotorik / psychomotorisch
Durch psychische Vorgänge geprägte Gesamtheit des Bewegungsablaufes.
Psychologische Diagnostik
Der Einsatz festgelegter Verfahren zur Evaluation der Fähigkeiten, Verhaltensweisen und persönlichen Eigenschaften von Personen.
Psychologische Diagnose
Die Benennung einer psychischen Störung durch Klassifizierung und Kategorisierung anhand eines bewährten Diagnoseinstruments.
Psychogen
Durch seelische Vorgänge entstanden.
Psychodynamische Perspektive
Ein psychologisches Modell, in dem Verhalten auf vergangene Erfahrungen und motivationale Kräfte zurückgeführt wird. Nach diesem Ansatz rühren Handlungen von ererbten Instinkten, biologischen Trieben und dem Versuch her, Konflikte zwischen persönlichen Bedürfnissen und sozialen Erfordernissen zu lösen.

