Schizothymie
Nach der Typologie E. Kretschmers besondere Temperamentsform, vor allen bei leptosomem Körperbau.
Schizophrenie
Endogene Psychose mit charakteristischem, oft vielgestaltigem psychopathologischem Zustandsbild wie Halluzinationen, Wahn, formalen Denkstörungen, Ich-Störungen und psychomotorischen Symptomen.
Schizophasie
Psychisches Krankheitsbild mit auffallender Störung des sprachlichen Ausdrucks bei verhältnismäßig geringer Beeinträchtigung der übrigen seelischen Leistungen.
schizoid
Eigentlich: der Schizophrenie ähnlich. Charakterisierung von folgenden Persönlichkeitseigenschaften: kühl, ungesellig, introvertiert.
Schizoaffektive Psychose
Psychose, die (gleichzeitig oder nacheinander) sowohl eine schizophrene als auch eine typische affektive Symptomatik umfasst.
sanguinisch
Lebhaft, temperamentvoller Typ.
Saisonale Depression
Regelmäßig im Herbst und/oder Winter auftretende depressive Störung mit eindeutiger jahreszeitlicher Bindung.
Sadismus
Sexuelle Erregung und Befriedigung durch Zufügen von Schmerzen und Erniedrigung.
Ruhepotenzial
Die Polarisation der Zellflüssigkeit innerhalb eines Neurons, welche die Voraussetzung für die Auslösung eines Aktionspotenzials bildet.
Rigor
s. Rigidität; Zahnradphänomen = z. B. „abgehackte“ Armbewegungen.

