Präfrontale Lobotomie
Eine Operation, bei der jene Nervenfasern durchtrennt werden, welche die Frontallappen des Gehirns mit dem Zwischenhirn verbinden, im Speziellen die Fasern der thalamischen und hypothalamischen Bereiche; bekannteste Form der Psychochirurgie.
praecox
Vorzeitig, verfrüht, frühreif, zu früh auftretend; Dementia praecox (Schizophrenie).
Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
Eine Angststörung, welche durch das beständige, sich wiederholende Erleben von traumatischen Ereignissen aufgrund beunruhigender Erinnerungen, Träumen, Halluzinationen oder dissoziativer Flashbacks charakterisiert ist; sie entwickelt sich als Reaktion auf Vergewaltigungen, lebensbedrohliche Ereignisse, schwere Unfälle und Naturkatastrophen.
postencephalitisch
Gesamtbild neurologischer und psychischer Folgen nach Gehirnentzündung.
Positivsymptomatik
vgl. Plussymptomatik
Positive Verstärkung
Auf ein Verhalten (Reaktion) folgt ein angenehmer Reiz, der die Wahrscheinlichkeit der Reaktion erhöht.
Poriomanie
(Dromomanie, Fugues) – Impulshandlung mit ziellosem, dranghaften Weglaufen.
Polytoxikomnaie
Mehrfachabhängigkeit von Suchtstoffen (Alkohol, Drogen, Medikamente).
Pollution
Spontaner Samenerguss.
Polyneurotpathie
Nichtentzündliche Erkrankungen mehrerer peripherer Nerven.

