Heilpraktiker*in für Psychotherapie — fundierte Ausbildung in Speyer

PRÄSENZ – AUSBILDUNG mit Zukunftschancen!
Inklusive digitalem Lernbegleiter (Moodle-App)

Heilpraktiker*in für Psychotherapie –

praxisnah auf die Überprüfung vorbereitet

Die Ausbildung zur Heilpraktiker*in für Psychotherapie vermittelt dir fundierte Kenntnisse in psychischen Erkrankungen und Diagnostik und bereitet dich gezielt auf die schriftliche und mündliche Überprüfung beim Gesundheitsamt vor. Sie eignet sich für Quereinsteiger*innen ebenso wie für Menschen mit Vorerfahrung in beratenden, psychologischen oder psychiatrischen Bereichen. Praxisnaher Präsenzunterricht, erfahrene Dozent*innen und digitale Lernangebote unterstützen dich während deiner Ausbildung.

Das Wichtigste auf einen Blick

Dauer & Umfang

• 6 Monate
• 512 Zeitstunden
• 6 Blöcke à 2 Tage

Kosten

• 2.850 €
• Einmalzahlung
• oder 7 × 420 €

Voraussetzungen

• Quereinstieg möglich
• Keine fachlichen Vorkenntnisse erforderlich

Nächster Start

• 03.10.2026
• 10.10.2026
• Präsenz in Speyer

Voraussetzungen – erfüllst du sie?

Für die Teilnahme an der Ausbildung und die spätere Überprüfung beim Gesundheitsamt gelten unterschiedliche Voraussetzungen. Hier findest du die wichtigsten Anforderungen kompakt zusammengefasst.

Für die Teilnahme an der Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie benötigst du keine fachlichen Vorkenntnisse. Auch als Quereinsteigerin kannst du bei uns starten.

  • mindestens 25 Jahre alt
  • abgeschlossene Schulbildung
  • keine fachlichen Vorkenntnisse erforderlich
  • kein Abitur erforderlich
  • Quereinsteiger*innen willkommen

Für die spätere Überprüfung und Zulassung als Heilpraktiker*in für Psychotherapie gelten weitere fachliche und formale Anforderungen.

Die drei wesentlichen fachlichen Säulen sind:

1 · Krankheitslehre & Diagnostik
Fundierte Kenntnisse in Krankheitslehre, psychiatrischen Störungsbildern und Diagnostik. Darauf bereitet dich diese Ausbildung gezielt vor.

2 · Psychotherapieverfahren
Eine fundierte Ausbildung in einem Psychotherapieverfahren. Die Akademie bietet hierzu die Systemische Beratung/Therapie an.

3 · Selbsterfahrung
Selbsterfahrung mit einem Umfang von 40+ Stunden. Entsprechende Selbsterfahrungsseminare werden ebenfalls von der Akademie angeboten.

Weiterführende Informationen:

Die konkreten Voraussetzungen für die Überprüfung können je nach Bundesland und zuständigem Gesundheitsamt variieren. Informiere dich deshalb frühzeitig über die für dich geltenden Anforderungen und Termine.

Wartezeiten: Je nach Gesundheitsamt können Wartezeiten von 1,5 bis 2 Jahren entstehen.

Regionale Unterschiede: Anforderungen und organisatorische Abläufe können sich zwischen den Bundesländern beziehungsweise Gesundheitsämtern unterscheiden.

Weiterführende Informationen:

 

 

Ausbildungsdauer und Format

  • Ausbildungsdauer: insgesamt 6 Monate
  • Unterrichtseinheiten: 6 Blöcke à 2 Tage  Präsenzunterricht am Wochenende

  • Ausbildungsumfang: insgesamt 512 Zeitstunden
    Präsenzunterricht: 102 Zeitstunden • Selbststudium & Lerngruppen: 410 Zeitstunden

  • Unterrichtszeiten: Samstag 09:00–18:00 Uhr Sonntag 09:00–17:00 Uhr

Was passiert, wenn ich einen Ausbildungsblock verpasse?

Ein versäumter Ausbildungsblock kann über einen entsprechenden Wiederholungstermin nachgeholt werden.

Kosten – Was kostet die Ausbildung?

Ausbildung • Heilpraktiker*in für Psychotherapie

2850,-Gesamtgebühr
  • Einmalzahlung 2.850 € oder 7 Monatsraten à 420 € • jeweils umsatzsteuerfrei
  • Ausbildungsumfang:
  • 
512 Zeitstunden insgesamt • 102 Stunden Präsenzunterricht • 410 Stunden Selbststudium und Lerngruppen
  • In der Ausbildungsgebühr enthalten:
  • 
Arbeits- und Lernmaterialien einschließlich Lernordner • digitaler Lernbegleiter (Moodle-App) • Online-Fragenportal und ergänzende digitale Lernangebote • persönliche Begleitung durch die Dozent*innen • Pausenverpflegung während der Präsenzblöcke

Übernachtungskosten:

Individuelle Übernachtungskosten bei Anreise zu den Präsenzwochenenden

Hinweis zur späteren Überprüfung:

Für die spätere Überprüfung beim zuständigen Gesundheitsamt fallen separate behördliche Gebühren an. Diese sind nicht Bestandteil der Ausbildungsgebühr und können regional variieren.

 

Berufschancen nach der Ausbildung

Mit der Heilerlaubnis als Heilpraktiker*in für Psychotherapie eröffnen sich unterschiedliche berufliche Möglichkeiten. Je nach persönlichem Schwerpunkt kannst du selbstständig arbeiten, in Einrichtungen tätig werden oder deine bisherigen beruflichen Erfahrungen um psychotherapeutische und beratende Kompetenzen erweitern.

Mit der Heilerlaubnis kannst du selbstständig in eigener Praxis arbeiten und Menschen mit psychischen Erkrankungen therapeutisch begleiten. Dabei kannst du eigene fachliche Schwerpunkte entwickeln und deine Tätigkeit entsprechend ausrichten.

Auch in Beratungsstellen, psychosozialen Fachstellen, Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen oder vergleichbaren Institutionen können sich Tätigkeitsfelder ergeben. Welche konkreten Einsatzmöglichkeiten bestehen, hängt dabei auch von der jeweiligen Einrichtung und den dort vorausgesetzten Qualifikationen ab.

Die erworbenen Kenntnisse können darüber hinaus bestehende berufliche Tätigkeiten ergänzen – beispielsweise in der Familien- und Paarberatung, im Coaching, im Betrieblichen Gesundheitsmanagement, in der Personalentwicklung oder in weiteren psychosozialen Arbeitsfeldern.

Die Ausbildung lässt sich mit einer Weiterbildung in Systemischer Therapie verbinden. Dadurch kannst du dein therapeutisches Profil weiterentwickeln und deine fachlichen Möglichkeiten für die spätere Arbeit mit Klient*innen gezielt erweitern.

Curriculum Was du lernst

In sechs aufeinander aufbauenden Ausbildungsblöcken erarbeitest du die wesentlichen Inhalte der Krankheitslehre und Diagnostik und bereitest dich gezielt auf die Überprüfung beim Gesundheitsamt vor.

1. Block

  • Gesetzeskunde
  • Diagnostik: Anamnese, Psychopathologische Symptome, diagnostische Verfahren
  • Affektive Störungen

2. Block

  • Neurosen
  • Angststörungen und Belastungsstörungen
  • Dissoziative Störungen
  • Somatoforme Störungen
  • Persönlichkeitsstörungen

3. Block

  • Schlafstörungen
  • Essstörungen
  • Störungen im Kindes- und Jugendalter
  • Schizophrenie
  • Suizidalität und Krisen

4. Block

  • Sucht
  • Sexuelle Störungen
  • Überblick Therapieverfahren
  • Reflexion eigene therapeutische Haltung

5. Block

  • Aufbau und Funktion des Nervensystems
  • Erkrankungen des Nervensystems
  • Psychosomatische Störungen
  • Akutes und chronisches Psychosyndrom
  • Pharmakologie

6. Block

  • Simulation schriftliche und mündliche Überprüfung
  • Reflexion eigene therapeutische Haltung
  • Notfallsituationen
  • Abschluss und Ausblick

Die Akademieleitung

Gabriele Gail, Akademieleitung

• Heilpraktiker*in Psychotherapie • Langjährige Tätigkeit in eigener Praxis für Einzel-, Paar- und Familientherapie sowie als Systemaufsteller*in (DGfS), Systemische Therapeut*in (SG), Lehrtherapeut*in (AFS), Reinkarnations-/ Regressionstherapeut*in. Entwicklung und Anwendung der PsychoGen-Therapie©, Ausbildung in Motivational Interviewing. Dozent*in für Ausbildungen im psychotherapeutischen Bereich, zertifiziert als HBDI-Trainer*in und Teamtrainer*in. https://www.praxis-gail.de/

Ich unterrichte Dich in:
• Ausbildung: Kompaktstudium – Systemische Therapie mit Heilpraktiker*in Psychotherapie
• Ausbildung: Systemische Beratung & Therapie Psychologische Berater*in mit systemischer Qualifikation
• Ausbildung: Systemische Kinder-, Jugend- und Familienberatung PsychoGen©-Therapie
• Fortbildung: Systemisches Paarcoaching Systemische Trauerbegleitung Inneres Kind

Kira Gail, Akademieleitung

• Psychologin M.Sc., Heilpraktiker*in Psychotherapie • Ausgebildet als Gesundheits- und Krankenpfleger*in im Psychiatrischen Krankenhaus sowie in Systemischer Beratung/Therapie, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson und Motivational Interviewing. Derzeit in Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeut*in in Systemischer Therapie.

Ich unterrichte Dich in:
• Ausbildung: Heilpraktiker*in für Psychotherapie
• Ausbildung: Kompaktstudium – Systemische Therapie mit Heilpraktiker*in Psychotherapie
• Ausbildung: Psychologische Berater*in mit systemischer Qualifikation

Dozent*innen Team kennenlernen

Lerne das Dozent*innen-Team der Akademie kennen, das Dich während Deiner Ausbildung fachlich und persönlich begleitet.

Welche Ausbildung passt zu dir?

Die Akademie bietet unterschiedliche Wege in die psychotherapeutische und beratende Arbeit. Der direkte Vergleich zeigt dir auf einen Blick, wie sich die Ausbildungswege in Umfang, Inhalten und Ausbildungsziel unterscheiden.

 

Inhalte Kompaktstudium Psychologische Berater*in Heilpraktiker*in Psychotherapie
Ausbildung HPP
Grundkurs SYST
Selbsterfahrung
Trainer*in AT (ONLINE)
Praxiskurs (SYSTHP)
Ausbildungziel Heilerlaubnis & Therapie Beratung Psychiatrische Störungsbilder
Blöcke 18 15 6

FAQ Häufige Fragen zur Heilpraktiker*in Psychotherapie Ausbildung

1. Ausbildung, Überprüfung & Organisation

Das ist eine wichtige Frage. Denn mit der Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, darfst du Menschen nicht nur beraten, sondern auch psychotherapeutisch behandeln. In deiner späteren Praxis kannst du also Beratung und Psychotherapie anbieten und dabei mit einem Therapieverfahren arbeiten, das du fundiert erlernt hast.

Und genau hier liegt für uns ein wichtiger Punkt: Die Überprüfung beim Gesundheitsamt ist ein wesentliches Ziel deiner Ausbildung – aber sie ist nicht das Ende deines fachlichen Weges. Denn die Erlaubnis allein macht noch keine gute therapeutische Arbeit. Dazu gehört für uns auch, ein Therapieverfahren gründlich zu erlernen, therapeutische Kompetenz zu entwickeln und zu wissen, wo die eigenen fachlichen und persönlichen Grenzen liegen.

  • Wann kann ich einen Menschen selbst gut begleiten?
  • Wann braucht es zusätzlich ärztliche Unterstützung?
  • Und wann ist eine andere Fachperson die bessere Anlaufstelle?

Auch bei der Abrechnung gibt es wichtige Unterschiede. Als Heilpraktiker*in für Psychotherapie arbeitest du in der Regel in einer Privatpraxis. Eine reguläre Abrechnung über die gesetzlichen Krankenkassen ist dabei nicht vorgesehen. Klient*innen, die privat versichert sind oder eine entsprechende Zusatzversicherung haben, können die Rechnung – abhängig von ihrem persönlichen Tarif – möglicherweise bei ihrer Versicherung einreichen. Das sollte immer vor Beginn der Behandlung mit der jeweiligen Versicherung geklärt werden. Approbierte Psychotherapeut*innen mit entsprechender Kassenzulassung können dagegen über die gesetzlichen Krankenkassen abrechnen.

Die Arbeit in einer Privatpraxis bringt aber auch viele Möglichkeiten und Vorteile mit sich. Welche das sind und was du beim Aufbau und bei der Führung einer eigenen Praxis beachten solltest, ist deshalb ebenfalls Bestandteil unserer Ausbildung. Denn uns ist wichtig, dass du nicht nur auf die Überprüfung beim Gesundheitsamt vorbereitet bist. Du sollst auch eine Vorstellung davon entwickeln können, wie dein beruflicher Weg danach aussehen kann.

Professionalität bedeutet für mich nicht, alles anbieten zu können. Professionalität bedeutet, genau zu wissen, was ich kann, was ich darf und wo meine Verantwortung beginnt.

GEDANKE ZUM MITNEHMEN
Gute therapeutische Arbeit beginnt nicht mit dem Anspruch, alles zu können – sondern mit Klarheit über Kompetenz, Grenzen und Verantwortung.

Die ehrliche Antwort ist: Eine bestimmte Ausbildung ist keine gesetzliche Voraussetzung, um sich zur Überprüfung anzumelden. Und natürlich gibt es Menschen, die versuchen, sich das notwendige Wissen selbst zu erarbeiten.

Für mich stellt sich dabei allerdings noch eine andere Frage: Geht es wirklich nur darum, die Überprüfung zu bestehen? Denn wenn du später als Heilpraktiker*in für Psychotherapie arbeitest, sitzen dir Menschen gegenüber. Menschen mit Ängsten, Depressionen, Krisen und ganz unterschiedlichen psychischen Erkrankungen. Und dann reicht es nicht, irgendwann einmal die richtige Antwort auf eine Prüfungsfrage gewusst zu haben. Du musst verstehen, was du siehst. Du musst Zusammenhänge erkennen. Du musst wissen, wann du selbst behandeln kannst – und wann ein Mensch andere oder zusätzliche professionelle Hilfe benötigt.

Genau deshalb verstehen wir unsere Ausbildung nicht als reinen Vorbereitungskurs auf die Überprüfung beim Gesundheitsamt. Natürlich bereiten wir dich intensiv darauf vor. Nach all den Jahren wissen wir sehr genau, welche Anforderungen auf unsere Teilnehmer*innen zukommen können. Und wir halten unsere Inhalte kontinuierlich auf dem aktuellen Stand.

Aber unser Anspruch geht darüber hinaus.
Wir möchten:

  • dass aus Wissen Sicherheit entsteht,
  • dass du Fragen stellen kannst, Zusammenhänge verstehst und dich mit Diagnostik, Differentialdiagnostik, rechtlichen Grundlagen und therapeutischem Denken auseinandersetzt
  • und dass du Schritt für Schritt eine professionelle Haltung entwickelst.

Denn irgendwann geht es nicht mehr darum, ob du eine Prüfungsfrage richtig beantworten kannst. Irgendwann sitzt ein Mensch vor dir und vertraut dir seine Geschichte an. Und spätestens dann bekommt das, was du gelernt hast, eine ganz andere Bedeutung.

Deshalb würde ich die Frage nicht nur stellen: „Brauche ich eine Ausbildung, um die Überprüfung zu bestehen?“, sondern auch: „Wie gut möchte ich auf die Verantwortung vorbereitet sein, die danach auf mich wartet?

Denn die Überprüfung beim Gesundheitsamt ist ein wichtiges Ziel. Aber sie ist nicht das Ende des Weges. Sie öffnet die Tür für das, was danach beginnt.

Wenn du dich umschaust, wirst du sehr unterschiedliche Angebote finden. Und natürlich wird dir bei jedem Angebot erklärt, was diese Ausbildung besonders macht. Deshalb möchte ich heute gar nicht darüber sprechen, warum du dich für unsere Akademie entscheiden solltest. Ich möchte dir lieber ein paar Fragen mitgeben, die du stellen kannst – auch uns.

Zum Beispiel:

  • Geht es in der Ausbildung hauptsächlich darum, Wissen für die Überprüfung auswendig zu lernen?
  • Oder lernst du, Zusammenhänge wirklich zu verstehen?
  • Wirst du auf die schriftliche und die mündliche Überprüfung vorbereitet?
  • Arbeitest du mit konkreten Fällen?
  • Lernst du Differentialdiagnosen zu stellen, therapeutisches Vorgehen zu begründen und einen Therapieplan zu entwickeln?
  • Und was passiert, wenn du etwas nicht verstehst oder während der Ausbildung unsicher wirst?
  • Gibt es Menschen, die deine Fragen beantworten und dich persönlich begleiten?

Für mich gehört zu einer guten Ausbildung aber noch etwas anderes. Sie sollte nicht am Tag der bestandenen Überprüfung gedanklich enden. Denn danach beginnt deine Verantwortung für die Menschen, die dir ihr Vertrauen schenken.

Deshalb sollte eine Ausbildung auch Fragen beantworten wie:

  • Wie möchte ich später therapeutisch arbeiten?
  • Welches Therapieverfahren möchte ich fundiert erlernen?
  • Wo liegen meine fachlichen und persönlichen Grenzen?
  • Und wie kann mein Weg in eine eigene Privatpraxis aussehen?

Als systemische Therapeutin und Akademieleitung liegt mir besonders daran, nachhaltig auszubilden. Das bedeutet für mich:

  • Nicht nur Wissen vermitteln. Sondern Denken fördern.
  • Nicht nur Antworten geben. Sondern gute Fragen stellen lernen.
  • Und nicht nur auf eine Überprüfung vorbereiten. Sondern auf die Verantwortung danach.

Vielleicht schaust du dir verschiedene Ausbildungsangebote an. Dann tu das in aller Ruhe. Stell Fragen. Sprich mit den Menschen, die dich später ausbilden würden. Und achte auch darauf, wie du dich dabei fühlst. Denn eine Ausbildung ist nicht nur eine Entscheidung für Lerninhalte. Sie ist auch eine Entscheidung dafür, von wem du dich ein Stück auf deinem Weg begleiten lassen möchtest.

Und deshalb darfst du durchaus kritisch sein. Auch bei uns. Denn eine gute Entscheidung braucht für mich keine Überredung. Sie braucht Klarheit und Vertrauen.

GEDANKE ZUM MITNEHMEN
Eine gute Ausbildung darfst du kritisch prüfen. Nicht nur nach Inhalten – sondern auch danach, welche Haltung, Begleitung und Verantwortung du dort erlebst.

Die Ausbildung bereitet dich gezielt auf die Überprüfung zur Heilpraktiker*in für Psychotherapie beim Gesundheitsamt vor. Ob und wann du nach Abschluss der Ausbildung zur Überprüfung antreten kannst und wie gut du darauf vorbereitet bist, hängt jedoch von deiner persönlichen Ausgangssituation und den Anforderungen des zuständigen Gesundheitsamts ab.

Insbesondere für Quereinsteiger*innen können neben den in dieser Ausbildung vermittelten Kenntnissen weitere Qualifikationen und Erfahrungen relevant sein.

Unsere Erfahrung bisher war, dass die meisten Teilnehmenden nach dieser Ausbildung sich ca. 6 Monate Zeit genommen haben, das Gelernte zu intensivieren, um die Zusammenhänge zu verinnerlichen. Ein reines Auswendiglernen reicht für die Überprüfung leider nicht aus. Ebenso solltest du zum Zeitpunkt der Überprüfung ein anerkanntes Therapieverfahren gelernt haben.

Vielleicht hast du schon einiges darüber gehört – und möglicherweise macht gerade das die Sache nicht einfacher. Deshalb schauen wir einmal ganz nüchtern darauf.

Die Überprüfung besteht in der Regel aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Im schriftlichen Teil geht es darum zu zeigen, dass du über das notwendige Wissen verfügst, um psychische Erkrankungen zu erkennen, Gefährdungen richtig einzuschätzen und verantwortungsvoll im Rahmen deiner späteren Tätigkeit zu handeln.

Nach bestandener schriftlicher Überprüfung folgt die mündliche Überprüfung. Und gerade vor diesem Teil haben viele Teilnehmer*innen zunächst großen Respekt. Das kann ich gut verstehen. Denn jetzt geht es nicht mehr nur darum, Wissen wiederzugeben. Jetzt musst du zeigen, dass du Zusammenhänge verstanden hast und dein Wissen auf konkrete Situationen übertragen kannst.

Zum Beispiel:

  • Welche Diagnose kommt infrage?
  • Welche anderen Erkrankungen müssen ausgeschlossen werden?
  • Was ist therapeutisch sinnvoll?
  • Und wie könnte ein konkreter Therapieplan aussehen?

Genau deshalb bereiten wir unsere Teilnehmer*innen sehr intensiv auf diesen Teil vor.

Wir bieten Prüfungssimulationen an, in denen besonders die Differentialdiagnostik trainiert wird. Zusätzlich bereiten wir an sechs intensiven Trainingstagen gezielt auf die mündliche Überprüfung vor. Dabei arbeiten wir mit anspruchsvollen Fallbeispielen. Wir üben Differentialdiagnosen. Wir besprechen das therapeutische Vorgehen. Und wir entwickeln gemeinsam mögliche Therapiepläne.

Denn unser Ziel ist nicht, dass du Antworten auswendig lernst. Unser Ziel ist, dass du:

  • wie eine zukünftige Therapeut*in denken lernst,
  • Zusammenhänge erkennst,
  • begründen kannst, warum du zu einer bestimmten Einschätzung kommst
  • und auch dann handlungsfähig bleibst, wenn eine Frage anders gestellt wird, als du sie erwartet hast.

Natürlich können sich Ablauf und Schwerpunkte der mündlichen Überprüfung je nach Gesundheitsamt unterscheiden. Genau deshalb beobachten wir seit vielen Jahren sehr genau, welche Entwicklungen es gibt und welche Erfahrungen unsere Teilnehmer*innen machen. Diese Erfahrungen fließen kontinuierlich in unsere Vorbereitung ein.

Damit aus dem Gedanken „Was erwartet mich da bloß?“ mit der Zeit ein anderes Gefühl werden kann: „Ich weiß, was von mir erwartet wird. Und ich habe gelernt, damit umzugehen.“ Respekt vor der Überprüfung darf sein. Aber je besser du vorbereitet bist, desto weniger Raum bleibt für die Angst vor dem Unbekannten.

GEDANKE ZUM MITNEHMEN
Nicht nur Antworten kennen – sondern therapeutisch und differentialdiagnostisch denken lernen.

Welches Gesundheitsamt für deine Anmeldung und Überprüfung zuständig ist, richtet sich nach den jeweiligen regionalen beziehungsweise landesrechtlichen Regelungen. Die Zuständigkeit kann unter anderem von deinem Wohn- oder Tätigkeitsort abhängen.

Eine erste Orientierung findest du in der Übersicht der Akademie mit relevanten Gesundheitsämtern in Deutschland. 

Da Anmeldefristen, Überprüfungstermine und mögliche Wartezeiten je nach Gesundheitsamt unterschiedlich sind, solltest du dich möglichst frühzeitig mit der für dich zuständigen Behörde in Verbindung setzen. So kannst du bereits während deiner Ausbildung klären, welche Voraussetzungen, Fristen und Termine für dich gelten.

Welche Unterlagen für deine Anmeldung erforderlich sind, legt das jeweils zuständige Gesundheitsamt beziehungsweise die zuständige Behörde fest. Die Anforderungen können regional unterschiedlich sein. Informiere dich deshalb rechtzeitig direkt bei der für dich zuständigen Stelle über die aktuell benötigten Nachweise und Unterlagen.

Auch nach einer nicht bestandenen Überprüfung stehen dir verschiedene Möglichkeiten zur gezielten weiteren Vorbereitung zur Verfügung. Die Akademie bietet hierzu unterschiedliche Unterstützungsangebote und Prüfungsvorbereitungskurse an.

Grundsätzlich hast du die Möglichkeit die Prüfung zu wiederholen. Bei einigen Gesundheitsämtern insgesamt dreimal.  Es muss dann auch immer die schriftliche Überprüfung wiederholt werden.

Für Widerruf, Rücktritt und die weiteren Bedingungen deiner Anmeldung gelten die jeweils aktuellen Vertrags-, Teilnahme- und Widerrufsbedingungen der Akademie.

Wenn du einen Ausbildungsblock krankheitsbedingt oder aus anderen Gründen verpasst, versucht die Akademie, dir – sofern organisatorisch möglich – einen passenden Ersatztermin beziehungsweise einen Termin in einem Parallelkurs anzubieten.

Je nachdem, bei welcher Ausbildung du an einem Block nicht teilnehmen kannst, gibt es noch die Möglichkeit diesen in deiner Lerngruppe bzw. Interventionsgruppe nachzuholen.

Sollte dies alles nicht möglich sein kannst du dir immer noch die Nachholtermine ansehen, bei denen eine Nachholgebühr entrichtet wird.

Ob und in welcher Form die Kosten der Ausbildung steuerlich berücksichtigt werden können, hängt von deiner persönlichen und beruflichen Situation ab. Eine verbindliche steuerliche Einschätzung kann die Akademie nicht geben. Bitte kläre dies mit deinem/r Steuerberater*in. 

Vielleicht hast du dich so lange auf diesen einen Moment konzentriert, dass du dir darüber noch gar nicht viele Gedanken gemacht hast. Du hast gelernt. Du hast dich mit Diagnosen und Differentialdiagnosen beschäftigt. Du hast Fälle bearbeitet, therapeutisches Vorgehen überlegt und dich intensiv auf die schriftliche und mündliche Überprüfung vorbereitet.

Und dann ist er plötzlich da, dieser besondere Moment: Du hast bestanden. Du hältst deine Erlaubnis in den Händen. Und vielleicht denkst du: „Jetzt darf ich therapeutisch arbeiten. Aber bin ich auch schon bereit dafür?“

Ich finde, genau diese Frage zeigt Verantwortungsbewusstsein.
Denn mit der bestandenen Überprüfung endet zwar ein wichtiger Abschnitt. Aber deine Entwicklung als Therapeut*in geht weiter. Jetzt beginnt der Schritt vom Wissen ins wirkliche therapeutische Arbeiten. Du vertiefst dein Therapieverfahren. Du entwickelst mit zunehmender Erfahrung mehr Sicherheit. Du lernst, dass nicht jedes Gespräch nach Lehrbuch verläuft. Und du wirst erleben, dass jeder Mensch, der zu dir kommt, seine ganz eigene Geschichte mitbringt.

Auch deshalb sprechen wir bereits während der Ausbildung darüber, wie der Weg nach der Überprüfung aussehen kann:

  • Wie möchte ich arbeiten?
  • Welche Menschen möchte ich begleiten?
  • Wie kann eine eigene Privatpraxis aussehen?
  • Und was brauche ich, um mich bei meinen ersten therapeutischen Schritten sicher zu fühlen?

Denn wir möchten dich nicht nur bis zur Tür des Gesundheitsamtes begleiten. Uns ist wichtig, dass du auch eine Vorstellung davon entwickelst, was hinter dieser Tür auf dich wartet.

Und eines möchte ich dir besonders mitgeben: Du musst nach bestandener Überprüfung nicht plötzlich alles können.

Mir liegt sehr daran, dass wir nachhaltig ausbilden. Nachhaltig bedeutet für mich nicht, möglichst viel Wissen für eine Überprüfung anzusammeln und es danach wieder zu vergessen. Es bedeutet, Zusammenhänge wirklich zu verstehen. Eine therapeutische Haltung zu entwickeln. Das eigene Handeln reflektieren zu können. Und auch nach der Ausbildung neugierig zu bleiben und weiterzulernen.

Vielleicht ist mir das auch deshalb so wichtig, weil ich selbst als systemische Therapeutin arbeite.
Ich erlebe immer wieder, dass Menschen und ihre Geschichten viel zu individuell sind, um ihnen mit fertigen Antworten oder einem starren Schema zu begegnen. Wir dürfen lernen hinzuschauen. Fragen zu stellen. Hypothesen zu entwickeln und sie auch wieder zu verwerfen. Und manchmal anzuerkennen, dass wir etwas noch nicht wissen. Auch nach vielen Jahren therapeutischer Tätigkeit gibt es Situationen, in denen wir nachdenken, nachlesen, uns austauschen oder fachlichen Rat einholen. Für mich ist das keine Unsicherheit. Es ist Professionalität. Denn therapeutische Kompetenz zeigt sich nicht darin, auf alles sofort eine Antwort zu haben. Sie zeigt sich auch in der Bereitschaft, das eigene Denken und Handeln immer wieder zu reflektieren.

Vielleicht ist die bestandene Überprüfung deshalb gar nicht der Moment, an dem du sagen musst: „Jetzt bin ich fertig.“ Vielleicht ist es vielmehr der Moment, an dem du sagen darfst: „Jetzt beginnt ein neuer Teil meines Weges.“
Denn eine gute Therapeut*in hört nicht auf zu lernen. Sie beginnt nur irgendwann, das Gelernte mit Leben zu füllen.

GEDANKE ZUM MITNEHMEN
Nachhaltig lernen heißt nicht, irgendwann „fertig“ zu sein. Es heißt, Verantwortung, Neugier und Selbstreflexion zum Teil des eigenen Berufswegs zu machen.

2. Fragen, die dich vielleicht gerade beschäftigen

Ich kenne diesen Gedanken sehr gut. Denn ich stand selbst einmal genau an diesem Punkt. Auch ich hatte Zweifel. Ich habe mich gefragt, ob ich den Anforderungen gerecht werde. Ob ich die Überprüfung beim Gesundheitsamt schaffen kann. Ob ich überhaupt den Mut habe, noch einmal etwas ganz Neues zu beginnen.

Und trotzdem gab es da etwas anderes. Eine leise Stimme in mir. Sie war nicht laut. Aber sie war beharrlich. Egal, wie oft ich versucht habe, den Gedanken wieder zur Seite zu schieben – er kam zurück.

Heute glaube ich, dass wir solche Wünsche nicht ohne Grund in uns tragen. Sie möchten uns auf etwas aufmerksam machen. Auf etwas, das in uns wachsen möchte. Natürlich braucht es Mut, dieser Stimme zuzuhören. Und natürlich braucht es Zeit, Neues zu lernen und sich auf die Überprüfung beim Gesundheitsamt vorzubereiten.

Genau deshalb musst du diesen Weg nicht alleine gehen. Wir begleiten dich Schritt für Schritt – mit Erfahrung, mit Struktur und vor allem mit dem Vertrauen, dass Entwicklung Zeit braucht.

Seit dem ersten Tag begleitet uns in der Akademie ein Satz von Johann Wolfgang von Goethe:

„Unsere Wünsche sind die Vorboten unserer Fähigkeiten, die in uns liegen.“

Vielleicht trägt auch dein Wunsch schon etwas in sich, das heute noch wachsen darf. Und vielleicht beginnt dein Weg nicht damit, dass du schon alle Antworten kennst. Sondern damit, dass du dieser leisen Stimme in dir einen Moment lang zuhörst.

GEDANKE ZUM MITNEHMEN
Was sagt die leise Stimme in dir, wenn du für einen Moment alle Gegenargumente beiseitelässt?

Vielleicht schaust du auf deinen bisherigen Berufsweg. Auf die Jahre, die hinter dir liegen. Auf all das, was du aufgebaut hast. Und du fragst dich, ob jetzt wirklich noch der richtige Zeitpunkt ist, eine Ausbildung zur Heilpraktiker*in für Psychotherapie zu beginnen.

Ich kann diesen Gedanken gut verstehen. Denn je älter wir werden, desto häufiger glauben wir, dass bestimmte Türen sich langsam schließen. Dass Veränderungen nur etwas für jüngere Menschen sind. Aber weißt du, was ich in all den Jahren immer wieder erleben durfte? Dass viele Menschen gerade in der zweiten Lebenshälfte beginnen, sich selbst ganz neue Fragen zu stellen.

Nicht, weil sie mit ihrem bisherigen Leben unzufrieden waren. Sondern weil sie spüren, dass da noch etwas in ihnen wachsen möchte. Vielleicht kennst du das auch. Du hast Lebenserfahrung gesammelt. Du hast Höhen und Tiefen erlebt. Du weißt, wie sich Veränderung anfühlt. Und genau das sind Erfahrungen, die kein Lehrbuch vermitteln kann.

Natürlich braucht es auch fachliches Wissen. Deshalb gibt es die Ausbildung und deshalb bereiten wir dich Schritt für Schritt auf die Überprüfung beim Gesundheitsamt vor. Aber das, was du aus deinem Leben mitbringst – deine Erfahrungen, deine Empathie, dein Verständnis für Menschen – das trägst du bereits in dir.

Manchmal glauben wir, wir müssten jünger sein, um noch einmal neu anzufangen. Vielleicht stimmt aber das Gegenteil. Vielleicht braucht es genau die Erfahrungen, die du heute mitbringst, um diesen Beruf mit Tiefe und Menschlichkeit auszuüben. Und vielleicht ist dein Alter kein Hindernis. Vielleicht ist es sogar eine deiner größten Stärken.

„Unsere Wünsche sind die Vorboten unserer Fähigkeiten, die in uns liegen.“

Vielleicht ist dieser Wunsch nicht zu spät gekommen. Vielleicht ist genau jetzt die richtige Zeit, ihm zuzuhören.

GEDANKE ZUM MITNEHMEN
Welche Erfahrungen aus deinem bisherigen Leben könnten in der Begleitung anderer Menschen zu einer Stärke werden?

Vielleicht liegt deine Schulzeit viele Jahre zurück. Vielleicht hast du schon lange keine Prüfung mehr geschrieben. Und allein der Gedanke daran macht dich unsicher. Wenn es dir so geht, dann möchte ich dir etwas sagen: Du bist damit nicht allein.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie viele Fragen ich selbst hatte. Kann ich mir das alles merken? Reicht mein Wissen aus? Und werde ich die Überprüfung beim Gesundheitsamt wirklich bestehen können? Diese Gedanken sind ganz normal. Denn unser Kopf schaut zuerst auf das, was wir noch nicht können. Er erinnert uns selten an das, was wir im Leben bereits gelernt und gemeistert haben.

Dabei hast du wahrscheinlich schon so vieles geschafft. Du hast Herausforderungen bewältigt, Entscheidungen getroffen, Verantwortung übernommen und dich immer wieder auf Neues eingestellt.

Warum sollte Lernen heute grundsätzlich anders sein?
Ja, die Ausbildung fordert dich. Sie braucht Zeit, Interesse und die Bereitschaft, dranzubleiben. Aber sie verlangt nicht, dass du perfekt bist. Sie lädt dich ein, Schritt für Schritt zu wachsen.Genau deshalb ist uns an der Akademie wichtig, dass du nicht einfach nur Lernstoff erhältst. Wir möchten, dass du verstehst, Zusammenhänge erkennst und mit jedem Modul ein Stück mehr Sicherheit gewinnst.

Und weißt du, was viele unserer Teilnehmer*innen rückblickend sagen?
„Ich hätte nie gedacht, dass ich das schaffen kann.“

Nicht, weil der Weg immer leicht war. Sondern weil sie unterwegs entdeckt haben, dass viel mehr in ihnen steckt, als sie selbst geglaubt hatten. Vielleicht geht es beim Lernen also gar nicht darum, alles sofort zu wissen. Vielleicht geht es darum, dir selbst die Chance zu geben, etwas Neues zu entdecken.

Und vielleicht entdeckst du dabei nicht nur neues Wissen. Sondern auch neues Vertrauen in dich selbst.

GEDANKE ZUM MITNEHMEN
Was hast du in deinem Leben schon gelernt oder gemeistert, obwohl du anfangs nicht wusstest, ob du es schaffen würdest?

Diese Frage ist absolut verständlich. Denn die Überprüfung ist ein wichtiger Schritt auf deinem Weg. Sie entscheidet darüber, ob du später als Heilpraktiker*in für Psychotherapie arbeiten darfst.

Deshalb gehört auch ein gewisser Respekt dazu. Mir ging es damals ganz genauso. Auch ich habe mich gefragt, ob ich das schaffen kann. Ob ich genug weiß. Ob ich den Anforderungen gerecht werde. Heute – viele Jahre später – weiß ich: Es war gut, diese Fragen ernst zu nehmen. Denn sie haben mich motiviert, mich gut vorzubereiten. Und genau das wünschen wir uns auch für unsere Teilnehmer*innen.

Seit 16 Jahren begleiten wir Menschen auf diesem Weg. Gemeinsam mit meiner Tochter, die seit vielen Jahren Teil der Akademie ist, verfolgen wir aufmerksam, wie sich die Anforderungen entwickeln. Wir überprüfen unsere Inhalte regelmäßig, passen sie an und entwickeln unsere Ausbildung kontinuierlich weiter. Warum? Weil wir möchten, dass du gut vorbereitet in die Überprüfung gehst. Nicht mit dem Gefühl: „Ich hoffe, es reicht.“ Sondern mit dem Gefühl: „Ich habe mich gut vorbereitet.“

Dass dieser Weg funktioniert, zeigt sich auch in den Ergebnissen unserer Teilnehmer*innen. Seit vielen Jahren liegt unsere Bestehensquote bei rund 90 Prozent.

Darauf sind wir dankbar und stolz. Nicht, weil es um eine Zahl geht. Sondern weil hinter jeder bestandenen Überprüfung ein Mensch steht, der sich einen Herzenswunsch erfüllt hat.

Die Überprüfung beim Gesundheitsamt bleibt eine Herausforderung. Aber Herausforderungen sind dafür da, Schritt für Schritt gemeistert zu werden. Und genau dabei begleiten wir dich – mit Erfahrung, mit Herz und mit dem Vertrauen, dass aus einer guten Vorbereitung Zuversicht wachsen kann.

GEDANKE ZUM MITNEHMEN
Respekt vor einer Prüfung ist etwas anderes als die Überzeugung, sie nicht schaffen zu können. Was würde dir mehr Sicherheit geben?

Darf ich dir eine Frage stellen? Wovor hast du eigentlich wirklich Angst?
Ist es die Ausbildung? Ist es die Überprüfung beim Gesundheitsamt? Oder ist es vielleicht der Gedanke, dass es am Ende nicht klappen könnte? Ich glaube, viele Menschen tragen genau diese Sorge in sich. Denn wenn uns etwas wirklich am Herzen liegt, möchten wir es natürlich gut machen. Wir möchten nicht scheitern. Wir möchten uns selbst beweisen, dass wir diesen Weg gehen können.

Ich kenne dieses Gefühl. Auch ich hatte Momente, in denen ich mich gefragt habe: „Was ist, wenn ich das nicht schaffe?“ Heute sehe ich diese Frage etwas anders. Denn weißt du, was wirkliches Scheitern für mich bedeutet? Nicht, dass etwas beim ersten Anlauf nicht gelingt. Sondern den eigenen Herzenswunsch nie ernst genommen zu haben.

Die Wahrheit ist: Lernen verläuft selten geradlinig. Es gibt Tage, an denen alles leicht erscheint. Und es gibt Tage, an denen man denkt: „Warum habe ich überhaupt angefangen?“ Das gehört dazu. Entwicklung bedeutet nicht, niemals zu zweifeln. Entwicklung bedeutet, trotz der Zweifel weiterzugehen.

Und genau deshalb begleiten wir dich an der Akademie nicht nur fachlich. Wir möchten dir auch Mut machen, dir selbst zu vertrauen – gerade an den Tagen, an denen dir das schwerfällt. Denn jeder Mensch, der heute sicher seinen Beruf ausübt, war einmal Anfänger*in. Jeder Mensch, der heute andere begleitet, hatte irgendwann selbst Fragen. Und jeder Weg besteht aus vielen kleinen Schritten.

Vielleicht musst du heute noch gar nicht wissen, wie der ganze Weg aussieht. Vielleicht reicht es, den nächsten Schritt zu gehen. Denn oft entsteht Vertrauen nicht, bevor wir losgehen. Sondern während wir unterwegs sind.

GEDANKE ZUM MITNEHMEN
Was wäre für dich ein kleiner nächster Schritt – ganz unabhängig davon, wie der gesamte Weg später aussieht?

Manchmal sind es gar nicht unsere eigenen Gedanken, die uns ausbremsen. Sondern die Fragen der Menschen, die uns nahestehen.

  • „Meinst du wirklich, das ist das Richtige?“
  • „In deinem Alter willst du noch einmal etwas Neues anfangen?“
  • „Kann man davon überhaupt leben?“
  • „Warum gibst du deinen sicheren Beruf auf?“

Vielleicht hast du solche Sätze schon gehört. Oder vielleicht hast du sie bisher nur in deinem Kopf gehört, weil du dir vorstellst, wie andere reagieren könnten. Ich glaube, das kennen viele Menschen. Denn wenn wir einen neuen Weg einschlagen möchten, verlassen wir auch die Erwartungen, die andere an uns haben. Und das ist nicht immer leicht.

Weißt du, was ich in den vielen Jahren immer wieder erlebt habe? Die Menschen, die dir heute Fragen stellen, möchten dich oft gar nicht entmutigen. Häufig sorgen sie sich einfach um dich. Sie wünschen sich Sicherheit für dich – so, wie sie Sicherheit selbst verstehen. Aber dein Leben ist nicht ihr Leben. Und deine Entscheidung darf sich auch nach deinem Herzen richten.

Als ich selbst diesen Weg gegangen bin, gab es ebenfalls Menschen, die ihn nicht sofort verstanden haben.

Heute bin ich froh, dass ich auf diese leise Stimme in mir gehört habe. Nicht, weil der Weg immer einfach war. Sondern weil er sich richtig angefühlt hat. Vielleicht braucht es manchmal den Mut, liebevoll zuzuhören – und trotzdem der eigenen inneren Stimme zu vertrauen.

An unserer Akademie erleben wir immer wieder, dass aus anfänglichen Zweifeln Zuversicht wird. Nicht nur bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmer*innen selbst, sondern oft auch bei ihren Familien. Denn wenn sie sehen, wie jemand aufblüht, wie Wissen wächst und Selbstvertrauen entsteht, verändert sich häufig auch ihr Blick.

Du musst niemanden von deinem Traum überzeugen. Du darfst ihn zunächst selbst ernst nehmen. Und manchmal beginnt genau dort ein Weg, den andere erst verstehen können, wenn du ihn schon ein Stück gegangen bist.

GEDANKE ZUM MITNEHMEN
Welche Stimmen gehören wirklich zu dir – und welche spiegeln vor allem die Sorgen oder Erwartungen anderer?

Es gibt Wünsche, die kommen und gehen. Und dann gibt es Wünsche, die einfach bleiben. Sie melden sich immer wieder. Ganz leise. Manchmal über Wochen. Manchmal über Monate. Und manchmal begleiten sie uns über viele Jahre.

Vielleicht kennst du das. Du liest etwas über die Ausbildung zur Heilpraktiker*in für Psychotherapie. Du legst das Thema wieder zur Seite. Der Alltag geht weiter. Und irgendwann ist er wieder da. Dieser Gedanke: „Irgendetwas zieht mich dorthin.“

Ich kenne das sehr gut. Auch in meinem Leben gab es diese leise Stimme. Ich hätte sie überhören können. Ich hätte mir sagen können: „Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt.“ Oder: „Vielleicht bilde ich mir das nur ein.“ Aber sie blieb. Heute bin ich dankbar, dass ich ihr zugehört habe. Nicht, weil der Weg immer leicht war. Sondern weil ich dadurch einen Beruf gefunden habe, der mich bis heute erfüllt.

Seit über 16 Jahren darf ich Menschen auf ihrem Weg begleiten. Und seit neun Jahren geht auch meine Tochter diesen Weg mit. Gemeinsam erleben wir immer wieder, wie Menschen zu uns kommen – mit leuchtenden Augen und gleichzeitig mit vielen Fragen. Und weißt du, was uns dabei immer wieder berührt? Dass dieser Wunsch oft schon lange in ihnen lebt. Er war nur eine Zeit lang leiser als der Alltag.

Vielleicht geht es dir gerade genauso. Vielleicht fragst du dich noch, ob dieser Wunsch wirklich eine Bedeutung hat. Darauf kann dir niemand eine Antwort geben. Aber ich glaube, es lohnt sich, ihm zuzuhören. Denn manche Wünsche entstehen aus einer momentanen Begeisterung. Andere begleiten uns, weil sie etwas in uns berühren, das gesehen werden möchte.

Ein Satz begleitet unsere Akademie seit dem ersten Tag:
„Unsere Wünsche sind die Vorboten unserer Fähigkeiten, die in uns liegen.“

Nicht, weil dieser Satz verspricht, dass alles einfach wird. Sondern weil er uns daran erinnert, dass unsere tiefen Wünsche manchmal auf Fähigkeiten hinweisen, die sich erst entwickeln dürfen. Vielleicht ist dein Wunsch also nicht zufällig. Vielleicht möchte er dich daran erinnern, dass noch etwas in dir darauf wartet, gelebt zu werden. Und vielleicht beginnt alles mit einer ganz einfachen Entscheidung: dir selbst zuzuhören.

GEDANKE ZUM MITNEHMEN
Welche Wünsche sind in deinem Leben gekommen und gegangen – und welcher ist geblieben?

Vielleicht trägst du einen Gedanken in dir, über den nur wenige sprechen.
„Kann ich überhaupt andere Menschen begleiten, wenn ich selbst nicht immer stark bin?“

Oder vielleicht fragst du dich: „Muss ich mein eigenes Leben erst vollkommen im Griff haben, bevor ich diesen Beruf erlernen darf?“ Wenn dir diese Fragen bekannt vorkommen, dann möchte ich dir zuerst eines sagen: Sie zeigen nicht, dass du ungeeignet bist. Sie zeigen, dass du Verantwortung ernst nimmst.

Viele Menschen interessieren sich für die Ausbildung, weil sie selbst Erfahrungen mit Krisen, Veränderungen oder persönlichen Herausforderungen gemacht haben. Und oft entsteht genau daraus der Wunsch, eines Tages auch anderen Menschen hilfreich zur Seite zu stehen. Ich finde, das ist etwas sehr Wertvolles. Denn wer selbst erfahren hat, wie wichtig Verständnis, Zuhören und eine gute Begleitung sein können, begegnet anderen Menschen häufig mit einer besonderen Achtsamkeit.

Und trotzdem möchte ich dir auch etwas anderes mit auf den Weg geben. Du musst nicht vollkommen sein. Aber du solltest bereit sein, dich selbst immer wieder ehrlich zu reflektieren. Denn therapeutisches Arbeiten bedeutet nicht, die eigenen Erfahrungen auf andere zu übertragen. Es bedeutet, den Menschen, der dir gegenübersitzt, mit Offenheit, Respekt und echtem Interesse zu begegnen.

Genau das lernst du in einer guten Ausbildung. Du entwickelst nicht nur fachliches Wissen. Du entwickelst auch deine Haltung. Und ich glaube, das ist einer der schönsten Teile dieses Weges. Denn viele unserer Teilnehmer*innen erzählen uns, dass sie während der Ausbildung nicht nur fachlich wachsen. Sie lernen auch sich selbst besser kennen. Sie werden klarer. Sicherer. Und oft auch gelassener.

Vielleicht ist das das Besondere an dieser Ausbildung. Sie verändert nicht nur das, was du lernst. Sie verändert oft auch die Art, wie du auf Menschen blickst – und manchmal sogar auf dich selbst. Und genau deshalb musst du heute noch nicht vollkommen sein. Es reicht vollkommen aus, wenn du bereit bist, zu lernen, zu wachsen und diesen Weg mit Offenheit zu gehen. Denn Menschlichkeit entsteht nicht durch Perfektion. Sie entsteht durch Echtheit.

GEDANKE ZUM MITNEHMEN
Welche Haltung möchtest du Menschen gegenüber entwickeln – unabhängig davon, ob du dich heute schon „bereit“ fühlst?

Vielleicht kennst du diesen Gedanken.
„Ich würde die Ausbildung wirklich gerne machen … aber wann denn eigentlich?“

Der Beruf fordert dich. Vielleicht hast du Familie. Vielleicht gibt es Menschen, für die du Verantwortung trägst. Und dann gibt es noch all die kleinen und großen Aufgaben, die der Alltag mit sich bringt. Da erscheint der Wunsch nach einer Ausbildung manchmal wie ein weiterer Punkt auf einer ohnehin schon langen Liste.

Ich kann das gut verstehen. Denn die meisten Menschen, die sich für unsere Ausbildung interessieren, stehen mitten im Leben. Sie haben Verantwortung übernommen. Sie wissen, was es bedeutet, den Alltag zu organisieren. Und genau deshalb fragen sie sich: „Schaffe ich das überhaupt?“

Vielleicht darf ich dir einen Gedanken mitgeben. Nur selten haben wir plötzlich mehr Zeit. Viel häufiger entscheiden wir, wofür wir unsere Zeit bewusst einsetzen möchten. Das bedeutet nicht, dass alles leicht wird. Es bedeutet auch nicht, dass jeder Tag gleich gut gelingt. Es wird Tage geben, an denen das Lernen leichtfällt. Und es wird Tage geben, an denen das Leben einfach Vorrang hat. Auch das gehört dazu.

Deshalb erwarten wir an unserer Akademie keine Perfektion. Wir wissen, dass hinter jeder Teilnehmer*in ein eigenes Leben steht. Mit all seinen Freuden. Mit seinen Herausforderungen. Und manchmal auch mit Momenten, in denen einfach alles gleichzeitig kommt. Unser Wunsch ist deshalb nicht, dass du möglichst schnell ans Ziel kommst. Unser Wunsch ist, dass du deinen Weg in einem Tempo gehst, das zu deinem Leben passt. Denn Entwicklung braucht keine Eile. Sie braucht Beständigkeit.

Vielleicht musst du heute noch gar nicht wissen, wie alles funktionieren wird. Vielleicht reicht für den Moment die Entscheidung: „Ich möchte diesem Wunsch einen Platz in meinem Leben geben.“ Und manchmal beginnt genau daraus etwas, das nach und nach seinen festen Platz im Alltag findet.

GEDANKE ZUM MITNEHMEN
Welchen realistischen Platz könnte Lernen in deinem Leben bekommen – ohne dass dafür alles andere perfekt organisiert sein muss?

Vielleicht denkst du dabei an all das, was du noch nicht weißt. Oder an das, was andere vielleicht besser können. Und genau deshalb möchte ich dir heute eine andere Frage stellen. Nicht: „Bin ich gut genug?“ Sondern: „Was bewegt mich an diesem Beruf?“

Ist es der Wunsch, Menschen wirklich zuzuhören? Ist es die Freude daran, Entwicklungen begleiten zu dürfen? Ist es die Überzeugung, dass jeder Mensch die Fähigkeit in sich trägt, seinen eigenen Weg zu finden? Dann bringst du vielleicht schon etwas ganz Wesentliches mit.

In den vergangenen Impulsen haben wir über Zweifel gesprochen. Über die Angst vor der Überprüfung. Über das Lernen. Über das Alter. Über den Mut, den eigenen Wunsch ernst zu nehmen. All das gehört zu diesem Weg. Aber weißt du, was ich in den vielen Jahren immer wieder erlebt habe? Die besten Voraussetzungen für diesen Beruf lassen sich nicht an Zeugnissen oder Lebensläufen erkennen. Sie zeigen sich oft in einer Haltung.

In der Bereitschaft, einem Menschen aufmerksam zuzuhören. In der Fähigkeit, Fragen zu stellen, statt vorschnell Antworten zu geben. In dem Respekt vor jedem Lebensweg. Und in dem Wissen, dass wir selbst niemals aufhören zu lernen.

Genau das möchten wir an unserer Akademie vermitteln. Natürlich lernst du bei uns das notwendige Fachwissen. Du bereitest dich auf die Überprüfung beim Gesundheitsamt vor. Du beschäftigst dich mit Diagnostik, rechtlichen Grundlagen und therapeutischen Verfahren. Aber genauso wichtig ist uns etwas anderes. Dass du eine innere Haltung entwickelst, die von Wertschätzung, Verantwortung und Menschlichkeit geprägt ist. Denn Wissen kann man lernen. Eine wertschätzende Haltung wächst mit der Zeit.

Vielleicht fragst du dich heute noch, ob du der richtige Mensch für diesen Beruf bist. Ich glaube, diese Antwort entsteht nicht an einem einzigen Tag. Sie wächst mit jedem Schritt, den du gehst. Und vielleicht beginnt sie genau in dem Moment, in dem du spürst: „Ja … ich möchte Menschen auf ihrem Weg begleiten.“ Wenn dieser Wunsch in dir lebt, dann darfst du ihm vertrauen. Nicht, weil er dir den Weg garantiert. Sondern weil er der Anfang deines Weges sein kann.

GEDANKE ZUM MITNEHMEN
Was bewegt dich an der Vorstellung, Menschen psychotherapeutisch zu begleiten?

Deine nächsten Schritte

Du möchtest mehr über die Ausbildung erfahren oder direkt prüfen, wann du starten kannst? Hier findest du die wichtigsten nächsten Möglichkeiten auf einen Blick.

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